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archivierte Ausgabe 14/2012
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Down-Syndrom – unerwünscht? |
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Diana Müller |
Von den skandinavischen Ländern kann sich Deutschland in mancherlei Hinsicht etwas abgucken. Sei es das Bildungssystem, das laut Pisa-Studie eher als das deutsche zum Erfolg führt, oder der Umgang mit der Kinderbetreuung, der es Eltern und vor allem den Müttern in den nordeuropäischen Ländern leichter macht, ihren Beruf und ihre Familie unter einen Hut zu bringen.
Doch der Vorsatz, den Dänemark nun für seine Zukunft gefasst hat, ist alles andere als vorbildlich. Seit das Land im Jahr 2004 kostenlose Bluttests zur Feststellung des Down-Syndroms eingeführt hat, ist die Zahl der Neugeborenen mit dieser genetischen Veränderung auf die Hälfte gesunken. Die anderen Kinder wurden abgetrieben. Und dieser »Triumph« soll sich sogar noch steigern: Bis zum Jahr 2030 will Dänemark das erste Land der Welt sein, in dem kein einziger Menschen mehr mit Down-Syndrom lebt.
Eine Gesellschaft, in der jede »Verschiedenheit « und alles vermeintlich »Un-Normale« schlicht aussortiert wird, das befürworten auch Menschen in Deutschland, wo bereits heute neun von zehn Kindern mit der Diagnose Down-Syndrom abgetrieben werden. Seit kurzer Zeit sind die Bluttests auch hier möglich. Doch es gibt Christen, die sich gegen diese Selektion menschlichen Lebens stellen. »Hier werden Urteile darüber gefällt, welches Leben lebenswert oder nicht lebenswert ist«, kritisiert der Stuttgarter Caritasdirektor Wolfgang Tripp. Damit machen sich Menschen zum Richter, die die Situation gar nicht beurteilen können. [...]
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