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archivierte Ausgabe 30/2022
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Klartext |
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Energieversprechen |
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Reiner Schlotthauer |
Jeder kennt Situationen, in denen er voller Überzeugung sagt: Jetzt kommt es darauf an. Mal packt er dann die Chance am Schopf, oder er lässt sie liegen. Oder er verdrängt die Dringlichkeit des Problems. Wird schon gut gehen. So hört sich sagen, wer von den sicher geglaubten Selbstverständlichkeiten des Lebens verwöhnt ist. Mensch, der »er« und »sie« halt ist. Haben wir uns nicht alle schon dabei ertappt?
Doch was geschieht, wenn viel mehr auf dem Spiel steht, das Zeitfenster zu klein wird, um die Herausforderung zu meistern? Dann würde der Mensch ein schweres Erbe hinterlassen, religiös ausgedrückt eine Sünde. Der in der Familie kennt das, aber auch der im Beruf, auch der sonst Verantwortliche fürs Gemeinwohl, der Politiker. Die sich alle nun wie in einem Boot fühlen müssten, wenn sie nicht schon wieder getrennte Wege gingen und die Augen vor der Realität verschlössen.
Also schauen wir doch auf einige jener Fragen, die sich nicht nur stellen, sondern vor uns geradezu auftürmen – und gar nicht überraschend kommen: Wie meistern wir die nächste Corona-Welle? Wie werden wir Frieden schaffen, wie die weltweite Bedrohung des Klimawandels in den Griff kriegen? Wer hat einen Plan? Wie vermeiden wir es, dass sich die Gesellschaft weiter spaltet? Wegen vergleichsweise Kleinigkeiten hat sie es ohnehin schon getan.
Die einzelnen Gruppen verstehen sich gar nicht mehr richtig. Nur alles mit Kommunikationsproblemen zu entschuldigen, ist schick, aber oberflächlich. Was kommt, wenn Energiekrise und Inflation eine Hälfte der Bevölkerung arm machen? Droht mitten in der ohnehin Nerven kostenden Zeitenwende auch noch die Wohlstandswende? Wer kümmert sich um die aufkommenden ethischen Fragen, die – zwar noch in den Hintergrund gedrängt – ebenfalls bald für böses Blut sorgen könnten? Manch mühsame Balance scheint jetzt aufgekündigt. Welchen Wert wird das Leben haben?
So langsam gehen Augen auf, leider unter Schmerzen. Aber es scheint eben ein menschliches Problem zu sein, erst dann zu reagieren, wenn es spät wird. Und sich neuerdings ganz überrascht für die eigentlich sehr engmaschigen Verknüpfungen und somit Abhängigkeiten in der Welt zu interessieren. Politisch, sozial und wirtschaftlich. Der Wirtschaftsboss ist nicht von vornherein der Böse. Und auf einmal merkt man, dass der bisher so ferne Inselbewohner unterzugehen droht. [...]
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