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archivierte Ausgabe 44/2017
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Klartext |
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Glühen wir? |
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Reiner Schlotthauer |
War das nun zu Ende gehende Reformationsjahr, das sich zum Glück, ja zum Heil immer mehr auch zum Ökumenejahr entwickelt hat, ein Fortschritt? Oder gar ein Sprung, wie Unerschütterliche hofften? Hat’s was gebracht? Eine typische Frage, die aber meist weitergereicht wird – anstatt sich mal zu fragen, welche Rolle man selbst dabei spielt, welche Verantwortung man persönlich dafür trägt, dass die Christen immer noch nicht gemeinsam an dem Tisch ihres Herrn speisen.
Ist es vielleicht so, dass der Urskandal, weswegen zu Recht viele mit dem Finger auf Katholiken und Protestanten zeigen, unterdessen als selbstverständlich hingenommen wird? Oder dass einem die Dauertrennung sogar lieb ist, weil ja die Evangelischen – die »Wüschtgläubigen«, wie es in schwäbischkatholischen Stammlanden nicht nur zum Spaß, sondern manchmal immer noch im Ernst heißt – an allem schuld seien und halt der »schlimme Luther«. Warum brauchen wir uns mit denen zu versöhnen? Warum sollen wir uns in der katholischen Zeitung das Evangelium vom evangelischen Pfarrer auslegen lassen? Wo aber Schuldzuweisungen einseitig daherkommen, wie sonst auch in Beziehungen, befinden wir uns tatsächlich bald in einer »Wüschte«, geistig wie spirituell ausgetrocknet. Theologische Saat wie die von Kardinal Walter Kasper und dem Tübinger Ökumene-Institut, Meilensteine gar, auch die Signale von Papst Franziskus und das gemeinsame Schuldbekenntnis in Hildesheim fielen dann auf unfruchtbaren Boden. [...]
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