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archivierte Ausgabe 15/2016
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Titelthema |
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Wie kann ich meinem Kind die Angst nehmen? |
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Kinder haben andere Ängste als Erwachsene. Sie brauchen Trost, Verständnis und Geborgenheit, um mit dem damit verbundenen Gefühl der Hilflosigkeit umgehen zu können.
Foto: Tomsickova/Fotolia |
Jeder Mensch kennt sie: die Angst. In unbekannten Situationen, die wir als potenziell gefährlich einschätzen, zeigt sich sie sich in einer ganzen Palette von unwillkürlichen körperlichen Reaktionen: Der Blutdruck steigt, das Herz schlägt schneller, der Magen zieht sich zusammen, die Pupillen erweitern sich, Adrenalin- und Cortisolausschüttung steigen, die Muskeln spannen sich an, der Mund wird trocken. Dieser immense körperliche »Aufwand« dient dazu, uns auf Flucht oder Kampf – »flight or fight« – vorzubereiten. Diese Angst reaktion hat unseren Vorfahren seit Urzeiten das Überleben gesichert. Denn die Angst hilft, Gefahren zu erkennen, Kräfte zu mobilisieren und dann zu handeln. Zugleich sind wir Menschen auf eine Weise mit der Angst konfrontiert, die es so im Tierreich nicht gibt. Wir wissen aus unserer Vergangenheit, wie gefährdet das Leben ist, und wir sind uns bewusst, dass es mit Sterben und Tod endet. Hinzu kommen die politische und die soziale Lage in einem Land: Terror, Kriminalität, Arbeitslosigkeit – Angst hat viele Gesichter.
Das Bewusstsein um die Endlichkeit und um die Gefahren im Leben unterscheidet uns von den Tieren, die in der Gegenwart leben und nicht um ihren eigenen Tod wissen. Der Mensch kann sich an Erfahrungen erinnern, sie mit aktuellen Situationen abgleichen und daraus Zukunftserwartungen ableiten. Eben diese Fähigkeit, so der bekannte Bewusstseinsforscher und Neurowissenschaftler António Damásio, kann beides wecken: die Angst und die Suche nach Möglichkeiten, sich vor den befürchteten Gefahren zu schützen.
Gesellschaftlich bedingte Ängste
Anders als unsere Vorfahren begegnen wir heute nicht mehr gefährlichen Tigern oder Bären. Wir sind mit anderen – meist gesellschaftlich und sozial bedingten – Ängsten konfrontiert. Eine Umfrage aus dem Jahr 2015 zeigt: Besonders verbreitet ist die Angst vor Umweltkatastrophen und Terrorismus, vor Pflegebedürftigkeit und vor Spannungen durch den Zuzug von Fremden. Auch Angst vor Arbeitslosigkeit und Krankheit wurden häufig genannt, ebenso die Sorge um die Zukunft der Kinder oder einen Krieg mit deutscher Beteiligung. [...]
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