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archivierte Ausgabe 16/2012
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Titelthema |
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Heilige Räume – was bedeuten uns unsere Kirchen? |
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Brunhilde Mayer (52), Lehrerin, Lektorin und Kommunionhelferin in der Basilika minor St. Martin, Ulm-Wiblingen
Foto: Hörger |
Eine Innenstadt, irgendwo in Deutschland oder in Europa. Das Wochenende steht bevor, die Geschäfte in der Fußgängerzone überbieten sich gegenseitig mit Sonderangeboten und Rabatten. Menschen eilen durch die Straßen, die Einkaufstüte oder einen Hamburger in der einen Hand, in der anderen, direkt am Ohr, das allzeitbereite Handy. Mitten im geschäftigen Treiben – eine Kirche. Die meisten der Einkaufenden gehen daran vorbei, eilig, denn es gibt noch viel zu tun. Doch wer in die Kirche eintritt, erlebt sogleich eine ganz besondere Atmosphäre: wohltuende Ruhe, andächtige Stille. Kirchen prägen das Bild unserer Städte und Dörfer. Die erhabene Höhe einer gotischen Kathedrale, der Figurenreichtum in der Barockkirche, die Geborgenheit einer romanischen Kapelle, die schönen Wandgemälde in der Dorfkirche, das überraschende Lichtspiel der Glasfenster in einer nüchternen Betonkirche – Kirchen und Kapellen erzählen von der Hoffnung und vom Glauben, zeugen von der Gegenwart des Anderen in der heutigen Welt. Als Gegenräume des Alltäglichen ziehen Kirchen auch Menschen an, die nicht oder nicht mehr mit dem christlichen Glauben in Berührung sind. Heilige Räume sind Sehnsuchtsorte, wo die Menschen eine Ahnung des Unendlichen bekommen.
Viele Städte sind vor allem wegen ihrer Kathedralen oder Klöster berühmt, und das erste, was die meisten Touristen in einer Stadt besichtigen, ist die Kirche. Sie bewundern Baustil und Architektur, Wand- und Deckengemälde, Glasfenster oder Chorgestühl. Sie lassen sich berühren von der Würde des Raumes, der sakralen Atmosphäre; manche setzen sich in eine Bank oder knien nieder, manche zünden eine Kerze an oder halten vor einer Heiligenfigur inne, andere beten still. Dass es in den großen Kirchen oft zu laut ist, stört die Gläubigen. Manche Touristen betrachten Kirchen als reine Sehenswürdigkeiten, bewegen sich darin wie in einem Museum. Schweigen und Stille dagegen zeugen von Ehrfurcht. Menschen, die etwas von der Nähe Gottes ahnen, spüren und erwarten, dass man sich in einem geheiligten Raum diskret verhält und nur leise miteinander spricht. [...]
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