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archivierte Ausgabe 22/2022
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Titelthema |
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Gemeinsam alt werden |
Es ist ein Geschenk als Paar alt zu werden |
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Bei der Rückschau auf die vergangenen Jahrzehnte und ihr bisheriges Leben als Paar spüren Andrea und Detlef Nabholz eine große Dankbarkeit. Dankbarkeit darüber, dass sie sich damals, Mitte der 70er-Jahre, bei einer Veranstaltung der katholischen Jugend kennengelernt haben, bald auf der gleichen Wellenlänge und immer im Glauben verwurzelt waren. Andrea und Detlef Nabholz, Stuttgart Foto: I. Rudel |
Wenn Paare schon lange verheiratet sind, verläuft das Leben normalerweise in klaren Bahnen und Strukturen. Die jeweiligen Zuständigkeiten im Alltag sind geregelt, die individuellen Stärken und Schwächen bekannt. Man stellt sich aufeinander ein, stützt und motiviert sich und will aber doch als eigenständige Person wahrgenommen werden. Wer schon jahrzehntelang in einer Partnerschaft lebt, weiß aber auch, dass sich eine gute Beziehung im gemeinsamen Älterwerden nicht von selbst ergibt. Das Leben zu zweit sollte so gestaltet werden, dass es auch in der Alltagsroutine erfüllend und lebendig bleibt. Fünf Paare aus der Diözese erzählen, was ihnen das gemeinsame Älterwerden bedeutet und auf was sie besonders achten.
Eine glückliche Verbindung, die für die Ewigkeit hält und die nur der Tod trennen kann, wünschen sich wohl die meisten Menschen, die in einer Zweierbeziehung leben. Und trotz der hohen Scheidungszahlen gibt es auf der anderen Seite auch viele Paare, die mit einer stabilen Langzeitbeziehung gesegnet sind und als eingespieltes Team den ganz normalen Alltag, aber auch Herausforderungen und schwierige Zeiten meistern.
Dieses Zusammenspiel ist gefährdet, wenn äußere Faktoren wie etwa übermäßige Beanspruchung im Beruf, Krankheiten oder andere schwere Lebenszäsuren in der Alltagsroutine die Oberhand gewinnen. Aber auch schon unerklärliche Verhaltensweisen oder gegensätzliche Standpunkte der Partnerin beziehungsweises des Partners können ein ansonsten harmonisches und friedliches Miteinander empfindlich stören.
Paarexperten, wie etwa der im vergangenen Jahr verstorbene, bekannte Paartherapeut Hans Jellouschek, weisen immer wieder darauf hin, wie wichtig es ist, auch in schwierigen Zeiten dem Partner gegenüber achtsam zu bleiben und sich von Krisen nicht entmutigen zu lassen. In vielen seiner Bücher beschrieb der Theologe und Psychotherapeut die Bedeutung der Liebe und war immer überzeugt, dass – wie es in einem Nachruf hieß – »die Liebe, will sie auf Dauer gelingen, Aufmerksamkeit, Zeit und Engagement im gemeinsamen Tun und Erleben braucht«. [...]
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