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archivierte Ausgabe 14/2016
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Glaubensland |
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Tagzeiten (1): Der Augenblick zählt |
Nimm dir Zeit fürs Leben! |
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Die Uhr ist zum Schrittmacher des modernen Lebens geworden. Es gibt aber auch einen inneren Rhythmus. Foto: Petra Dirscherl/ pixelio |
Haben Sie heute schon auf die Uhr geschaut? Gewiss, einige Male, werden Sie sagen. Dieser unwillkürliche Zeit-Check ist spätestens seit Erfindung der Taschenuhr im 15. Jahrhundert dem Menschen in Fleisch und Blut übergangen. Wir brauchen die Uhr, um zu wissen, wie früh oder spät es ist, ob wir noch Zeit haben oder nicht. Die Uhrzeit ermöglicht es uns, anstehende Aktivitäten über den Tag zu ordnen, Verabredungen zu treffen, Arbeiten einzuteilen. Die Uhr macht es möglich, Termine und Fristen zu setzen. Ohne Uhr würde das soziale Bezie hungsgefüge auseinanderbrechen, würde wirtschaftliche Produktivität zum Erliegen kommen. Wir verdanken der Uhr Fortschritt und Wohlstand. Sie ist der Schrittmacher unseres modernen Lebens.
Aber die Uhr hat auch ihren Preis. Sie sagt uns nicht, wann wir unsere inneren Kräfte verausgabt haben, wann uns eine Pause gut täte, wann wir zur Ruhe kommen sollten. Wer sich seinen Alltag allein von der Uhr diktieren lässt, läuft Gefahr, zu einem gefühllosen Automaten zu werden. Viele Menschen sind sich sogar dessen bewusst; sie sehen den Vorteil im »Zeitdiktat « darin, nicht über den Lebenssinn nachsinnen zu müssen. Dennoch, auch wer sich damit zufrieden gibt, wie ein Rädchen im Getriebe zu funktionieren, steht irgendwann vor der existenziellen Frage: Wozu lebe ich überhaupt?
In den 1950ern gab eine Tankstellenkette Aufkleber mit diesem Slogan aus: Nimm dir Zeit – und nicht das Leben! Der Slogan sollte Autofahrer ermahnen, nicht durch zu hohes Tempo ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Heute könnte der Slogan uns ebenso auffordern, im Alltag einen Gang runterzuschalten, von Hektik und Hetze zu lassen. Wir können den Slogan aber auch noch so lesen: Nimm dir Zeit fürs Leben! Lebe! [...]
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