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archivierte Ausgabe 16/2012
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Glaubensland |
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Der frühere Bremer Bürgermeister Henning Scherf über kreatives Älterwerden |
»Beteiligung im Alter ist wie ein Lebensmittel« |
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»Wenn es gelingt, sich Ziele zu setzen, kommt man besser mit dem Altwerden klar, weil man etwas vor hat, sich auf andere freut, ihnen auch wichtig ist.« Henning Scherf
Foto: Hass |
Er lebt seit 20 Jahren in einer der bekanntesten Hausgemeinschaften: Der frühere Bremer Bürgermeister und promovierte Jurist, Henning Scherf. Aktive Teilnahme am sozialen Leben hält der 73-Jährige für das beste Mittel gegen Resignation und Vereinsamung und fördert entsprechende Angebote.
Es wird heute viel über den demographischen Wandel geredet. Wie schauen Sie in eine Zukunft mit immer mehr älteren Menschen?
Zurzeit haben wir ganz große Gestaltungsaufgaben als Gesellschaft. Ich will das ganz konkret diskutieren. Das längere, geschenkte Leben muss angenommen und gestaltet werden. Es ist ein Glück, dass wir das erleben dürfen. Also: Werdet kreativ! Ich möchte ältere Menschen herauslocken aus einer drohenden Resignation. Ich werbe zum Beispiel dafür, dass sie in Schulen und Kindergärten gehen und vorlesen, zu jungen Leuten Kontakt herstellen. Wir müssen auch anders mit der Gebrechlichkeit umgehen. Es ist keine Lösung, ein Pflegeheim nach dem anderen aufzumachen.
Wie sehen Sie die Rolle der Kirchen im Hinblick auf Zusammenleben und Zusammenhalt der Generationen?
Mein Wunsch ist es, dass wir in den Nachbarschaften, mit den Pfarrgemeinden und anderen Gruppierungen zusammen eine Form von gegenseitiger Hilfe mit Beteiligung der Älteren auf die Beine stellen. Ein wunderbares Beispiel ist dafür die Stiftung Liebenau bei Ravensburg mit ihren Lebensorten. Ich habe beobachtet, was für eine Kraft solche integrierten Projekte auch für Demenzkranke haben können. Wir dürfen die gebrechlichen alten Menschen nicht einfach abliefern und über Pflegenotstand und die Kostenexplosion jammern, sondern wir müssen integrierte Netze entwickeln, die alte Menschen, auch Verwirrte halten.
Sie leben in einer Hausgemeinschaft mit zehn Personen. Hat sich dieses Projekt bewährt? [...]
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