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archivierte Ausgabe 43/2011
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Glaubensland |
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Der Religionspsychologe Bernhard Grom über Glaube und Gesundheit |
»Ohne Frömmigkeitsrabatt« |
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»Wer den Tod eines Angehörigen, Arbeitslosigkeit oder auch Krankheit ins Gebet nimmt, kann solche kritischen Ereignisse besser bewältigen als einer, der diesen Halt nicht kennt.« Bernhard Grom |
Wie beeinflusst der Glaube die Gesundheit? Diese Frage wird seit Jahrzehnten vor allem in den USA intensiv erforscht. Im Gespräch gibt der Münchner Jesuit und Religionspsychologe Bernhard Grom einen Überblick über den Stand der Erkenntnisse.
Pater Grom, macht der Glaube gesund? Er beugt Krankheiten vor und hilft, sie günstig zu verarbeiten. Aber er wirkt nicht wie ein Medikament oder ein operativer Eingriff. Wenigstens gibt es keinen Nachweis, dass gläubige Kranke bei gleicher medizinischer Behandlung schneller gesund werden als ungläubige.
Gläubige leben aber länger, hört man oft. Stimmt das? Das ist erwiesen für Personen, die zu Beginn von mehrjährigen Untersuchungen gesund waren. Ein Ergebnis: Wer ab dem 20. Lebensjahr jede Woche den Gottesdienst besucht, ob in einer Kirche, einer Synagoge oder Moschee, hat eine um 6,6 Jahre höhere Lebenserwartung als jemand, der dies nie tut.
Wie erklärt sich dieser Befund? Erstens leben gläubige Menschen gesünder: Im Durchschnitt rauchen sie weniger, sind seltener alkoholabhängig, gehen häufiger zu Vorsorgeuntersuchungen und schnallen sich sogar beim Autofahren öfter an. Dies liegt vermutlich daran, dass sie gewissenhafter sind, Gesundheit als ein Geschenk des Schöpfers betrachten und weniger zu einem exzessiven und riskanten Lebensstil neigen. Zweitens kann lebendiger Glaube gegen Stress abpuffern.
Inwiefern? Wer den Tod eines Angehörigen, Arbeitslosigkeit oder auch Krankheit ins Gebet nimmt, kann solche kritischen Ereignisse besser bewältigen als einer, der diesen Halt nicht kennt. Er leidet weniger unter psychischem Stress. Das wirkt sich auch körperlich aus, bis hin zu einem geringeren Blutdruckanstieg in belastenden Situationen. Das verringert die Wahrscheinlichkeit einer tödlichen Herz-Kreislauf-Erkrankung. [...]
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