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archivierte Ausgabe 20/2016
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Elternhaus |
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VON KINDERN LERNEN (3) |
Das einsame Kind in uns – was Söhne und Töchter auslösen |
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Foto: K. Miragaya |
Kinder sind toll. Familie ist schön. Wären da nur nicht diese merkwürdigen Verstrickungen und Projektionen, die uns manchmal den Blick verstellen. Kinder lösen in uns mehr als Freude und Glück aus: Sie berühren unsere schmerzhaftesten Punkte, erinnern uns unbewusst an eigene Probleme und bringen uns mit unserer eigenen Kindheit in Kontakt. Nur verstehen wir das meistens nicht richtig. Schade, denn in diesen Erkenntnissen liegen tolle Entwicklungschancen.
Eltern lieben ihre Kinder, wer würde das bezweifeln. Sie versorgen sie, erziehen sie, begleiten sie. Tag für Tag. Sie machen sich Sorgen um sie, trösten sie und streiten sich mit ihnen. Und all das mit viel Geduld und den allerbesten Absichten.
Und doch kommen Eltern in Situationen, in denen sie ihre Kinder am liebsten auf den Mond schießen würden. Etwa wenn sie mit dem Kind immer wieder dieselben Konflikte haben, ohne diese lösen zu können. Wenn das Kind nicht so funktioniert, wie die Eltern es gerne hätten. Wenn das Kind schlecht in der Schule ist oder sich »auffällig« verhält. Gerne schickt man dann solche Kinder zum Arzt oder Jugendpsychiater. Die mehr oder weniger subtile Botschaft lautet: »Bitte sorgen Sie dafür, dass das Kind keine Probleme mehr macht. Ich kann nicht mehr.« Oft wird dem Kind dann ohne ausgiebige Diagnostik ADHS bescheinigt, und der Rezeptblock wird gezückt.
Wenn es in der Familie nicht ganz rund läuft
Natürlich kann das manchmal richtig und hilfreich sein, zumindest vorübergehend, bis sich die Situation wieder beruhigt hat. Manchmal wäre es aber hilfreicher, wenn Eltern nicht nur das Kind als »reparaturbedürftig« ansehen, sondern sich das ganze Familiensystem und ihr eigenes Verhalten anschauen würden. Für Familientherapeuten ist das »auffällige« Kind ohnehin nur Symptomträger: Es bringt durch sein Verhalten zum Ausdruck, dass in der Familie gerade etwas schiefoder nicht ganz rund läuft. [...]
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