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archivierte Ausgabe 10/2020
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BETEN – HILFT UNS DIE BIBEL? (6): GOTT SEGNE DICH |
Wie wir Tag für Tag segnende Menschen werden |
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»Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden.« Die Handauflegung bei der Segensbitte vermittelt Schutz und Geborgenheit in Gott als der Quelle des Segens.
Foto: KNA |
Segnen zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel. Gott beginnt mit seinem Segen bei der Erschaffung der Welt und beauftragt uns Menschen, ein Segen zu sein. Bevor Jesus in den Himmel auffährt, segnet er nochmals seine Jünger: Dann führte er sie hinaus in die Nähe von Betanien. Dort erhob er seine Hände und segnete sie (Lk 24,50). Dieser Segen gilt der ganzen Menschheit und der ganzen Welt. Bereits Abraham wurde der Segen Gottes verheißen: »Der Herr sprach zu Abram: Geh fort aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich werde segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den werde ich verfluchen. Durch dich sollen alle Sippen der Erde Segen erlangen« (Gen 12,1–3).
Ein 75-jähriger Mann bricht auf, und dies nicht nur zu einem Urlaub in ein sicheres Land, in dem er interessante Tage erleben will und dann wieder heimkehren kann. Nein, er zieht mit dem Wissen los, dass er nicht mehr zurückkommt und dass er vieles für immer zurücklässt! Dieser 75-Jährige muss viel zurücklassen: sein Land, seine Verwandtschaft und sein Vaterhaus. So ein Schritt wäre wohl für die meisten von uns unvorstellbar!
All das soll Abraham verlassen und loslassen. Das ist sicher nicht leicht und benötigt viel Mut. Jedenfalls eigenartig: Dieser Abraham stellt zunächst keine Fragen; die Gottesmutter Maria etwa fragt den Engel ganz direkt: »Wie soll das geschehen?« Abraham widerspricht auch nicht, sondern tut ganz selbstverständlich das, was Gott ihm sagt. Er lebt jenes Vertrauen und jenen Glauben, der ihn zum großen Stammvater des Glaubens für Juden, Christen und Moslems macht. [...]
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