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archivierte Ausgabe 12/2012
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Hoffnungsort |
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LITURGIE NACH DEM KONZIL (2): SAKRAMENTE FEIERN |
Gemeinde als Trägerin der österlichen Zeichenhandlungen |
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Erwachsenentaufe in der Osternacht: Die Gemeinde selbst ist es, die in ihren Amtsträgern dieses Geschehen vollzieht und damit Jesus Christus selbst gegenwärtig macht.
Foto: KNA |
Ein wesentlicher Wunsch der Konzilväter im Blick auf die Liturgie war der nach »sinnenfälligen Zeichen«. Die Riten sollen einfach sein und knapp, durchschaubar und der Fassungskraft der Gläubigen angepasst, sodass sie nicht vieler Erklärungen bedürfen. In diesem Wunsch griffen sie unbewusst ein Anliegen Martin Luthers auf, der rund 450 Jahre zuvor eben diese Kriterien für die Umdichtung lateinischer Psalmen in deutsche Lieder aufstellte: einfache Sprache, durchschaubar auf den Sinn, der Fassungskraft der Gläubigen angepasst. Was für das Wort gilt, hat erst recht für die Zeichenhandlungen der Kirche, die Sakramente, Bedeutung, denn sie, sind auch Verkündigung in Wort und in Zeichen. Diese Durchschaubarkeit war oft nicht mehr gegeben – bestes Beispiel war die Feier der Taufe. Vor der Erneuerung galt: Erwachsene wurden getauft wie Kinder und Kinder wie Erwachsene.
In der christlichen Antike war die Taufe von Erwachsenen selbstverständlich, sie hatten dazu eine oft mehrjährige Vorbereitungszeit (Katechumenat) zu durchlaufen, um sie für das christliche Glaubensleben in einer nicht-christlichen Umgebung vorzubereiten. Als in späterer Zeit immer häufiger Säuglinge getauft wurden, vollzog man an ihnen in gedrängter Form einen Ritus, der eigentlich für Erwachsene gedacht war – und wenn noch je Erwachsene zur Taufe geführt wurden, war es derselbe Ritus. Das führte bei der Säuglingstaufe zu der absurden Situation, dass die Kinder angesprochen und nach ihrem Glauben befragt wurden, diese Frage aber vom Paten beantwortet werden musste. [...]
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