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archivierte Ausgabe 12/2016
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Hoffnungsort |
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ZWISCHEN ZWEIFEL UND HOFFNUNG (3): OSTERGLAUBE UND ENGAGEMENT |
Gott fordert dazu auf, die Verhältnisse selbst zu verändern |
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Sie nehmen syrische Flüchtlinge auf und beschäftigen sich mit ihnen: die Zisterzienserinnen vom Kloster Helfta bei Eisleben. Auf eine solche Praxis ist der Glaube Jesu aus. Der Gottesdienst hat sich auf die Nächstenliebe, mehr noch: auf die Liebe zum Fremden zu richten.
Foto: KNA |
Sucht man das Religionsvokabular der Gegenwart auf, wie es in der Bewerbung von Exerzitien und Veranstaltungen unter dem Label »Spiritualität« benutzt wird, so fällt eines auf: Es ist das eigene Ich, das hier im Zentrum steht. Um Gelassenheit geht es, um Ganzwerden oder auch zunehmend um ein Einswerden mit der Natur. Wenn es um Spiritualität geht, so um die innere Stimme im Menschen und: um eine zumeist sehr im Ungefähren bleibende Vorstellung von »Transzendenz«, von einem »Göttlichen«. Der Soziologe Ulrich Bröckling hat schon vor einigen Jahren diesen religiösen Megatrend in einen noch viel größeren Trend eingeordnet, den er folgendermaßen beschreibt:
In einer Gesellschaft, in der Leistung ganz oben steht in der allgemein akzeptierten Werteskala, in der vor allem die Anerkennung finden, die beruflich erfolgreich sind, gilt, dass man sich fit zu halten hat, um Leistung bringen zu können. Wer das nicht tut, verantwortet seine mangelnde Leistung und damit auch seine mangelnde Akzeptanz selbst. Deshalb hat man sich körperlich fit zu halten und ebenso seelisch, sprich: psychisch gesund.
Ausgeglichen zu sein gehört zum Muss – und deshalb ist auch die Suche nach einer mir angemessenen Spiritualität in einer auf Leistung getrimmten Gesellschaft zu einem Muss geworden. So verwundert es auch nicht, dass sich Spiritualitätspraktiken immer stärker auf den Bereich des Innerlichen, einer Stärkung des Selbst, konzentrieren. Aber darf sich eine solche Spiritualität auf die Gebetspraxis Jesu berufen? [...]
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