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archivierte Ausgabe 15/2020
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Hoffnungsort |
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OSTERN – DAS LEBEN GEHT WEITER (1): DER OSTERENGEL |
Die Botschaft an uns: »Geht los in diese Zeit mit euren Antworten!« |
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Lebensmittelausgabe für Bedürftige in Zeiten von Corona: Die Osterbotschaft bewahrheitet sich in diesen Tagen im Dasein für andere, die besondere Unterstützung brauchen. Das ist die aktuelle Herausforderung, auf die Christinnen und Christen ihre Antwort geben sollten.
Foto: KNA |
Du, Osterengel, deine Botschaft ist eine harte Nuss. Den Frauen, die kommen, um nach dem Grab zu sehen, sagst du: »Er ist nicht hier.« Als wenn sie das nicht gewusst hätten. Wenn jemand stirbt, dann spüren wir doch, begreifen es, dass er nicht mehr da ist. Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen und uns dagegen wehren. Zurück bleibt der tote Körper, die sterblichen Überreste, wie wir sagen. Mehr nicht. Das Leben, die Seele von Mensch ist woanders, jedenfalls nicht mehr im toten Leib. Sagst du den Frauen darum etwas Neues mit den Worten: Er ist nicht hier? Nein, du sagst nichts Neues, aber du sagst etwas, was wir gar nicht genug hören können. Dort, wo der Leichnam Jesu begraben wurde, ist nicht Jesus. Insofern ist sein Grab leer, auch wenn sein Leichnam da läge. Das Grab hat keine Bedeutung, darum schickst du die Frauen weg …
Du, Osterengel, ich höre aus deinen Worten: »Haltet euch nicht mit Reliquienkult auf. Was wollt ihr mit Überresten von Heiligen oder vom Kreuz Jesu, wo ihr doch wisst, dass in ihnen kein Leben ist? Was wollt ihr mit toten Gegenständen, die ihr in die Hand nehmen könnt, und den wahren Jesus lasst ihr laufen? Glaube ist an den lebendigen Christus gebunden – nicht an Überreste.« Du hast recht: Alle Gegenstände, die wir haben, alle Devotionalien, haben eine, haben deine Engelsbotschaft gemein: Er ist nicht hier. Nichts kann ihn fassen.
Aber, Osterengel, sei nicht zu hart mit uns. Vielleicht brauchen wir manches Bild, manches Kreuz, um zu verstehen, wer Jesus für uns ist, und um zu begreifen, wo wir ihn finden und wo wir ihn nicht finden. Und – so widersprüchlich das klingt – vielleicht brauchen wir es, um uns davon loszusagen? Oder ist dieser Gedanke schon wie ein Zögern am Grab, das mich abhalten will, loszulaufen, etwas, das wir Pietät nennen? Pietät wem gegenüber? [...]
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