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archivierte Ausgabe 21/2016
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Hoffnungsort |
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HEILIGER GEIST (2): WIR SIND SEIN TEMPEL |
Von welchem Geist bin ich selbst beseelt und durchwohnt? |
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Gott schlägt sein Zelt mitten unter uns auf, er wohnt gerade auch in den sozialen Brennpunkten der Großstädte. Dort nimmt er Wohnung in Menschen, die sich seinem Geist öffnen und seine Liebe leben, indem sie Lebensraum schaffen für Bedürftige und Notleidende.
Foto: KNA |
Wohnungsnot gehört heute zu den bedrängendsten Problemen. Für die einen sind es die hohen Mieten, die kaum aufzubringen sind, für andere, etwa Studenten, fehlt es an genügend Angeboten. Selbst wer Besitzer eines Hauses oder einer Eigentumswohnung ist, muss sich mit der Wohnqualität auseinandersetzen. Die schönen Fassaden, das ansprechende Ambiente, der gelungene architektonische Entwurf verraten meist nicht, welcher Geist in den Räumen herrscht und was sich an Beziehungsszenarien abspielt: vom harmonisch-liebevollen Miteinander bis zum handfesten Krach, vom Eingeengtsein wie in einer Sardinenbüchse bis zum Gefühl der Verlorenheit in sterilen und unbelebten Räumen, von heiterer Geselligkeit bis zur bedrückenden Einsamkeit, vom Liebesgeflüster bis zum eiskalten Ignorieren. Wohnräume können Rückzugsorte zum Innehalten und zur Selbstfindung sein. Oder sie sind auf Durchzug gestellt wie in einem Westernsalon – je nach dem welcher Geist dort wohnt.
Das Wohnproblem zeigt sich in neuer Variante beim Ortswechsel. Wer in seinem Leben schon wiederholt umziehen und die Wohnung wechseln musste, der wird es für ganz und gar nicht selbstverständlich halten, einen passenden Platz zu finden. Wird das »Wurzeln schlagen« von neuem gelingen? Wo wir uns befinden, das prägt unsere »Befindlichkeit«. Der Ort, an dem ich lebe, und die Umstände bestimmen wesentlich mit, wie es mir geht. Wer an einer stark befahrenen Straße wohnt oder in einem Industriequartier, weiß, was das heißt. Wenn also schon die Wohnatmosphäre und das Interieur einen starken Einfluss auf unser Wohlbefinden haben, wieviel mehr prägt der »genius loci«, der Geist des Ortes, unser Leben? Es besteht eine Wechselwirkung zwischen dem Außen und dem Innen. [...]
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