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Suche in Artikeln des Katholischen Sonntagsblattes
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Unsere aktuelle Ausgabe 26/2026 erscheint am 28. Juni 2026 mit folgenden Themen:
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| Titelthema |
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Wer schützt Gottes Schöpfung?
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Die Sommer werden spürbar heißer, die Erde trocknet aus und selbst vertraute Landschaften verändern sich. Der Klimawandel ist längst im Alltag angekommen und wird auch die Zukunft prägen. Es stellt sich die Frage: Wie gehen die Menschen mit der Welt um, die ihnen anvertraut wurde? Für Christinnen und Christen ist sie mehr als bloße Natur, sie ist Gottes Schöpfung, Geschenk und Auftrag zugleich. Sie zu bewahren heißt, Verantwortung vor Gott und den Menschen zu übernehmen – vor allem vor denjenigen, die am meisten unter den Folgen des Klimawandels leiden. Doch was kann das konkret bedeuten? Und welche Rolle spielt die Kirche dabei?
Ein gemütlicher Gartenstuhl steht im Schatten eines Baumes neben der Kirche St. Stephanus in Schorndorf-Weiler. Wer sich hier hinsetzt, blickt auf Wildblumen, Büsche mit summenden Insekten und ein Gelände, das sich bewusst von einem gepflegten Kirchenrasen unterscheidet. Direkt vor dem Gartenstuhl hängt in einem kleinen Kästchen am Baum die Enzyklika »Laudato si’« von Papst Franziskus – eine der deutlichsten Stimmen der katholischen Kirche zum Klimaschutz und ein Text, der zum Umdenken aufruft.
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| Klartext |
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| Geisterfüllt |
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So eine volle Kirche haben die Gäste aus Deutschland sicherlich schon lange nicht mehr erlebt. Und wenn doch, dann gab es für sie als Ehrengäste vorne in der Mitte bestimmt keine reservierten Bänke, eigens hergestellte deutschsprachige Texthefte und weitere Annehmlichkeiten wie Ventilatoren, Wasserflaschen und kommentierte deutschsprachige Begleitung während der Weihe.
Die Priesterweihe des in Tübingen ausgebildeten Diakons Sebin Mattappallil in seiner Heimatkirche in Indien war außergewöhnlich (S. 18). Nicht nur für diejenigen, die zum ersten Mal eine Priesterweihe erlebt haben. Nein, auch die damit vertrauten Teilnehmer der Reisegruppe aus der Diözese – mehrere Pfarrer und Sebins Kurskollegen – sprachen von einer beeindruckenden, sowohl geisterfüllten als auch den Menschen zugewandten Sakramentenspende.
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| Theologie heute |
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| Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel |
| Heute noch Theologie studieren? |
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Die wissenschaftliche Theologie leidet seit Jahren unter Nachwuchsmangel. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für ein Studium, aktuell auch wegen der geringen Reformbereitschaft der Kirche, sodass manchen Fakultäten wegen der geringen Absolventenzahl die Schließung droht. In einem Vierteljahrhundert hat sich die Zahl derjenigen, die ein theologisches Vollstudium anstreben, auf rund 2500 halbiert. Angehende Pädagogen halten zwar die Theologen-Zahl hoch, doch auch diese Werte werden zurückgehen. Uns haben fünf Männer und Frauen erzählt, warum sie sich sehr bewusst für ein Studium der katholischen Theologie entschieden haben und was sie daran reizt.
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| Glaubensland |
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| DIÖZESANRAT |
| Die Suche nach langfristig tragfähigen Lösungen |
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Der Prozess »Kirche der Zukunft« stand im Mittelpunkt der Diözesanratssitzung, die jetzt bei – auch hinter Klostermauern – sommerlich heißen Temperaturen in Schöntal stattgefunden hat. Die Rätinnen und Räte nutzten die Gelegenheit, sich über den Stand der Dinge zu informieren und nächste Schritte zu beraten. Zudem bestellte das Gremium Florian Strobel zum neuen Geschäftsführer.
Unterhalb des Klosters Schöntal planschten die Menschen in der Jagst, oben, im großen Sitzungssaal, versuchten die Rätinnen und Räte, die Mitarbeitenden des Ordinariats und Bischof Klaus Krämer einen kühlen Kopf zu bewahren. Auf der Tagesordnung stand der Prozess »Kirche der Zukunft«, der im Hohenlohischen weiter intensiv und engagiert beraten wurde. 222 Menschen arbeiten insgesamt daran. Der Bischof lobte die Regionalkonferenzen, die inzwischen an verschiedenen Orten in der Diözese stattgefunden haben, als »gutes Format «, das »direkte Begegnung ermöglicht« und »für die Zukunft so weiterentwickelt werden kann«.
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| Jugend & Gott |
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| Welche Rolle spielt der Glaube an Gott noch im Leben junger Menschen? |
| Gott – Wenn junge Menschen Worte suchen |
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Wann haben Sie das letzte mal mit jemandem ernsthaft über Gott gesprochen? Wie sieht Ihr Gottesbild aus? Das Reden vom Glauben gehört zum christlichen Selbstverständnis. Aber es ist gar nicht so einfach und fällt vor allem jungen Menschen schwer. Manche flüchten sich in hohl gewordene kirchliche Floskeln, andere sind auf der Suche nach ihrer ganz persönlichen Ausdrucksweise, um Gott und die Vorstellung, die sie von ihm haben, in Worte zu fassen.
Uns verraten junge Frauen und Männer, wie sie über Gott und den Glauben sprechen und was die Kirche damit zu tun hat.
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| Elternhaus |
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| KONTAKTVERBOT |
| Wenn Großeltern ihre Enkel nicht mehr sehen dürfen
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Oft heiß geliebt und immer verfügbar sind Omas und Opas, die sich um ihre Enkel kümmern. Sie verwöhnen die Enkel meist mit Dingen, die sie bei den Eltern nicht dürfen und sie sind oft der beste Babysitter- Ersatz. Bei Trennungen ist ihr Recht auf Umgang fragil. Wenn die Eltern aus unterschiedlichen Gründen den Kontakt verbieten, lässt sich oft nichts machen. Eine Initiative will das ändern.
Diesen Moment wird Christa M. in ihrem Leben nicht vergessen. »Das ist doch die Oma. Warum darf die nicht zu uns?« Als sie diese Sätze durch die geschlossene Wohnungstür hört, weiß sie, dass sie in Zukunft nicht mehr klingeln wird. »Es war furchtbar für die Kinder. Sie durften die Tür nicht öffnen «, erinnert sich die 60-Jährige. »Das sollen die beiden nie wieder erleben.«
Bis zu diesem Tag habe sie häufig auf die Mädchen aufgepasst. Doch nach der Trennung der Eltern habe die Mutter den Kontakt zum Vater abgebrochen, sagt sie. Und den zu ihr gleich mit. Verletzte Gefühle und erbitterter Streit zögen das Verfahren über das Umgangsrecht in die Länge, eine Entscheidung sei nicht in Sicht. Ihren richtigen Namen will Christa M. lieber nicht veröffentlicht sehen – aus Sorge, die Chance auf ein besseres Verhältnis zu gefährden.
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| Unsere Gottes-Influencer*innen |
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Claudia Kohler
»Wenn man zuhört und sich ein Herz fasst, haben die Jugendlichen einem viel zu sagen.« |
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Nicolai Opifanti
»Die Vorfreude auf eine bessere Zeit, gibt uns die Kraft bereits mitten in der Krise auf das Leben danach hinzuarbeiten.« |
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Julia Ellerbrock
»Jeder Mensch ist einzigartig und auf seine Weise perfekt. Und das ist auch gut so!« |
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Hans-Christian Richter
»Andere nicht aus dem Blick verlieren, weil ich ja nicht für mich allein lebe und glaube, sondern in einer Gemeinschaft.« |
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Timo Blansche
»Ich bin davon überzeugt, dass Jesus uns auch heute als Jünger in seine Nachfolge ruft.« |
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Susanne Grimbacher
»Ich glaube, dass wir als Christen um vieles glaubwürdiger wären, wenn wir unsere eigene Vielfalt anerkennen würden.« |
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Reiseziel Heimat
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Den Südwesten 2026 spirituell erleben
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Dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf der Spur
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HÖREN ÜBER GRENZEN
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